Merkus-Tempel Ostia Antica: Foto: romaculta.itDie Ausgrabungsstätte Ostia Antica am ehemaligen Hafen des alten Rom gehört mit Pompeji und   Herkulaneum zu den besterhaltenen römischen Siedlungen. Die gut erhaltene Bausubstanz ermöglicht einen erstaunlichen Einblick in die Lebensweise der Römer.

Wer in einer Ferienwohnung, einer Pension, einem Zimmer oder einer Bed and Breakfast-Unterkunft in Rom residiert, kann bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den antiken Stätten fahren. OStia ist zu erreiche mit der Stadtbahnlinie Roma-Lido (Ferrovio Urbana), die von der Stazione Ostiense an  der Porta San Paolo (Metro B, Haltestelle Piramide) abfährt. Auf der gesamten Strecke gelten die Tickets der ATAC. Wer bereits eine Dreitags- oder Wochenkarte besitzt, muss keinen zusätzlichen Fahrschein kaufen.

 

Ostia Antica - antike Wohnkultur in Roms HafenstadtOstia Antica wurde in republikanischer Zeit (im 4.Jhdt.) an der Tibermündung (ostium) angelegt. Die Römer brauchten die Kontrolle über das untere Tibertal, die dem Handel und militärischen Zwecken diente. Im Laufe der Zeit entwickelte sich Ostia von einer defensiven Hochburg (castrum) zu einer blühenden Handelsstadt (urbs).

Die Geschichte der Gründung ist vom Schleier des Mythos umwoben. Die Stadt an der Tibermündung soll vom vierten König von Rom, Ancus Marcius (um 620 v.Chr.), gegründet worden sein. Archäologische Reste beweisen eine archaische Ansiedlung erst im 4.Jahrhundert vor Christus.

Dort wo einst die stolzen Bürger der Handelsstadt lebten, wächst jetzt Unkraut über die Ruinenlandchaft.

Das Capitolium (120 n.Chr. errichtet) war - so wie in allen anderen römischen Stadtverbände - der wichtigste Tempel in Ostia. Den Gottheiten Juno, Jupiter und Minerva geweiht, war es in allen römischen Kolonien präsent, denn es galt als die Übertragung des wichtigsten Staatskults Roms.

 
Das Theater in Ostia


Das Theater wurde zur Zeit des Augustus errichtet und fasste rund 4.000 Besucher. Es bestand aus zwei übereinander liegenden Säulenreihen. Der Zuschauerraum (cavea Aushöhlung) bestand aus halbkreisförmig angelegten ansteigenden Sitzreihen mit mehreren Zugängen (vomitoria, ausspeien, weil es von der Bühne gesehen aussieht, als ob die vomitoria die Zuschauermengen ausspien).

Das "Haus der Diana" gehört zum gleichnamigen Wohnblock, wo Reihen an billigen Miethäusern inselartig angelegt wurden. Das Alltägliche wird erst hier deutlich: die Zeit scheint stehen geblieben zu sein. Insula, lateinisch für Insel, ist die Bezeichnung für Häuserblocks in meist rechtwinklig angelegten Städten der römischen Antike.

Sogar die Latrinen (forica) sind erhalten geblieben. Sie bestanden aus aneinandergereihten Marmorsitzen mit je einem Loch. Darunter floß ein Kanal, dessen Wasser zur Spülung diente. Man betrat die Latrine über eine Drehtür.

 

 

Für Rom-Reisende ist es zunächst einmal wichtig, die richtige Ferienwohnung, ein schönes Zimmer oder ein Appartement gefunden zu haben - kurzum eine Unterkunft, in der man sich wohlfühlt. Danach es aber wichtig, die richtige Orientierung zu haben, um die Ewige Stadt mit Ihren vielen Sehenswürdigkeiten optimal zu erkunden.

 

Die wichtigsten Anlaufpunkte sind sicher im mitgeführten Reiseführer zu finden. Doch wie kommt man zu den Highlights? Kein Problem, denn Rom verfügt über ein ausgezeichnetes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln - und das zu bezahlbaren Preisen.

 

Für die Fortbewegung in Rom empfiehlt sich für Sie eine Wochenkarte zu Euro 24.- p.P., damit können Sie alle Busse, die beiden Metrolinien und die Straßenbahnen benutzen. Man erhält sie in Tabakläden, an der Touristeninformation am Largo Argentina und natürlich in allen Metrostationen.

Zu den wichtigsten Buslinien in Rom gehören: Foto: Roma Sito Touristo Ufficiale.
  • 23 Sankt Paul außerhalb der Mauern, Ostiense (Pyramide) - Piazza Risorgimento (Petersplatz + Vatikanische Mussen)

  • 40 Termini- St. Peter. Express mit weniger Haltestellen als 64

  • 64 Termini- Piazza Venezia- Corso Vittorio Emanuele II- St. Peter

  • 75 Termini- Forum Romanum- Kolosseum

  • 87 Piazza Cavour, Kolosseum, Lateransbasilika

  • 81 Kolosseum- St. Peter- Piazza Risorgimento (Lateransbasilika, St. Peter - Vatikanische Museen)

  • 116 Via Veneto - Campo de’ Fiori - Piazza Navona

  • 117 San Giovanni in Laterano - Kolosseum - Piazza di Spagna - Piazza del Popolo

  • 119 Minibusservice im historischen Zentrum: Piazza Augusto Imperatore- Pantheon- Via del Corso- Spanische Treppe

Sie haben eine Ferienwohnung, ein Zimmer in einem Bed and Breakfast oder ein schönes Appartement für nur zwei Tage gebucht. Das ist nicht besonders viel Zeit, um Rom kennenzulernen Hier finden Sie eine Empfehlung des römischen Touristenbüros für einen erlebnisreichen und suggestiven Stadtrundgang. Er eignet sich für alle, die wenig Zeit haben, sich aber die schönsten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt  nicht entgehen lassen möchten.

 

Erster Tag - Vom Vatikan zur Piazza di SpagnaFoto: Roma Sito Touristo Ufficiale.

 

Unser Spaziergang beginnt am Petersplatz, dem grandiosen Platz vor der Basilika, die das Symbol der Christenheit ist. Sie sollten unbedingt den Petersdom von innen sehen, mit dem majestätischen, 29 m hohen  Baldachin aus Bronze von Bernini, der Pietà von Michelangelo, dem Grabmal von Papst Clemens XIII. von Canova und dem Mosaik mit dem Schifflein Petri nach Giotto. Achten Sie bitte auf angemessene Kleidung, Shorts oder zu kurze Röcke sowie schulterfreie Kleidung werden in der Basilika nicht geduldet.


551 Stufen führen hinauf zur Kuppel, doch die Mühe lohnt sich, da sich hier der wohl schönste Aussichtspunkt von ganz Rom befindet. Man kann aber auch mit einem Lift bis zur Dachterrasse fahren, von wo es nur mehr 360 Stufen bis hoch hinauf sind !


Vom Petersplatz ist es nicht weit bis zu den Vatikanischen Museen und der weltberühmten Sixtinischen Kapelle. Wegen der Bedeutung und der Größe der Kunstsammlungen des Vatikans und der Vielfalt der Kunstschätze empfiehlt es sich, der Besichtigung der Vatikanischen Museen einen ganzen Tag zu widmen.

 

Den Petersdom hinter sich lassend erreichen Sie über Via della Conciliazione , an zahlreichen Souvenirläden vorbeigehend, ein weiteres Highlight unseres Rundgangs: Castel Sant’Angelo, die Engelsburg.


An bestimmten Tagen im Jahr kann man neben dem gleichnamigen Nationalmuseum der Engelsburg (prächtige stuckverzierte, freskengeschmückte Säle, Einrichtungsgegenstände, Papstgemächer, eine bedeutende Waffensammlung) auch den geheimen mittelalterlichen Fluchtgang, den sogenannten Passetto, besichtigen, der vom Vatikan in die Engelsburg führt. Vom Mittelalter bis zum 16. Jahrhundert verhalf der Gang verschiedenen Päpsten zur Flucht aus dem Vatikan.

 

Gegenüber der Engelsburg führt die Engelsbrücke, auf der prachtvolle weiße Engelsstatuen aufgestellt sind, über den Tiber. Gleich nachdem Sie den Tiber überquert haben gehen Sie links weiter, bis Sie Piazza Navona erreichen, die immer gedrängt voll von Menschen ist. Hier und in den umliegenden Gassen befinden sich zahlreiche Eisdielen, Pizzerias, kleine Restaurants, wo man sich zwischendurch für eine Ruhepause niederlassen kann.

 

Überqueren Sie nun Corso Rinascimento. Gleich hinter Palazzo Madama, dem Sitz des italienischen Senats, führen eine Reihe schmaler Gassen zu Piazza della Rotonda und Pantheon.

 

Von Piazza della Rotonda gehen Sie über Via dei Pastini bis zu Piazza di Pietra weiter, wo einst der große Tempel des Hadrians stand. Über Via di Pietra kommen Sie zu Via del Corso Umberto, die Sie überqueren, von hier erreichen Sie über Via delle Menatte Piazza di Trevi. Schon von weitem hört man das Rauschen des Wassers des Trevi-Brunnens: Um wieder nach Rom zurückzukehren, werfen Sie über die Schulter eine Münze in den Brunnen, so will es ein alter Brauch.

 

Langsam geht der Tag zu Ende, doch hat Rom noch eine Überraschung für Sie bereit! Von Piazza di Trevi gehen Sie über Via della Stamperia bis zu Via del Tritone, überqueren diese Straße und schlagen Via Due Macelli ein, die Sie direkt zur Piazza di Spagna, dem Spanischen Platz führt.

 

Foto: Roma Sito Touristo Ufficiale.Wer sich in Rom aufhält und seine Unterkunft in einer Ferienwohnung, einer Pension oder einem Bed and Breakfast-Zimmer gefunden hat, kann auf Entdeckungstour gehen. Ein lohnenswerter Anlaufpunkt ist das Theater des Marcellus in der Via del Teatro di Marcello, das allerdings nur von außen besichtigt werden kann.

Das Marcellustheater scheint ein verkleinerte Ausgabe des Kolosseums zu sein, das jedoch erst 83 Jahre später gebaut wurde. Beim genaueren Hinschauen erkennt man auch die grundlegenden Unterschiede, in erster Linie die Form: Das Marcellustheater ist halbkreisförmig, während das Kolosseum als Amphitheater eine kreisförmige Struktur aufweist.

Das Marcellustheater ist vielleicht das älteste Theater, das sich bis heute erhalten hat. Sein Bau wurde von Caesar begonnen und von Augustus 11 v.Chr. vollendet und seinem verstorbenen Neffen Marcellus gewidmet.

Im Sommer findet hier die musikalische Veranstaltungsreihe “Die Konzerte des Tempietto” statt, in deren Rahmen dem italienischen und internationalen Publikum Hunderte von Künstlern auf höchstem Niveau präsentiert werden, die aus Akademien, höheren Musikschulen und Kulturinstituten kommen.

Ausführliche Informationen >>>

Ein tollen Vorschlag für einen interssanten Spaziergang in Rom hat das römische Touristenbüro parat. Starten Sie direkt von Ihrer Ferienwohnung bzw. Unterkunft und lernen Sie phantastische Orte und tolle Werke kennen - die Kosten sind minimal. Und Sie werden sehen, es fehlt auch nicht an absoluten Meisterwerken.

 

Beispielsweise sollte man den Städtischen Rosengarten gesehen haben: der kleine Park mit Blick auf den Circo Massimo ist nur zur Zeit der Rosenblüte im Mai/Juni geöffnet und eine wahre Augenweide. Der Circo Massimo, den die Römer leider nur vom Auto aus oder wegen der Konzerte von Venditti kennen, war die berühmteste Arena der Antike: mehr als 250.000 Zuschauer hatten Platz auf der Tribüne. Ein Spaziergang im Circo Massimo erinnert an die Szene mit den zweirädigen Streitwagen aus dem Film “Ben Hur”. Eine gute Gelegenheit, die alten Filme über das antike Rom zu sehen, die in Cinecittà, dem „Hollywood am Tiber“ gedreht wurden.

 

Ein paar Schritte weiter und Sie befinden sich auf dem Aventin. Schon die Tatsache, nur wenige Schritte vom Zentrum entfernt Ruhe und Stille genießen zu können, ist ein besonderes Erlebnis. Zusätzlich möchten wir Ihnen zwei faszinierende Plätze präsentieren: den Parco degli Aranci mit seiner Aussichtsterrasse und die von Giovan Battista Piranesi entworfene Piazza dei Cavalieri di Malta, die mit ägyptischen und alchemistischen Symbolen und mit dem einzigartigen Blick aufzuwarten hat, den man durch ein Schlüsselloch entdecken kann: eine wahre Überraschung für alle, die diese Erfahrung zum ersten Mal machen.

 

Vom Aventin geht es durch den Vicolo Savello in Richtung Lungotevere;  wenn man einen Moment nicht daran denkt, in Rom zu sein, könnte man meinen, in einem mittelalterlichen Städtchen spazieren zu gehen. In Richtung Zentrum muss man unbedingt, wenn man diese Erfahrung noch nie gemacht hat, bei der Bocca della Verità unter dem Portikus der Kirche Santa Maria in Cosmedin Halt machen. Wer oft lügt, hat vielleicht nicht den Mut, seine Hand in diesen „Mund der Wahrheit“ zu legen; man kann nie wissen.

 

Die nächste Etappe in Richtung Piazza Venezia ist die Treppe zum Kapitol, Piazza del Campidoglio. Die Statue des Mark Aurel ist zwar nur eine Kopie, doch der von Michelangelo entworfene Platz ist an sich schon eine Ruhepause wert. Eine kurze Strecke bergab führt zu einem kleinen Platz, wo man die beste Aussicht auf das Forum Romanum mit dem Kolosseum im Hintergrund genießen kann.

 

Zurück zur Piazza Venezia und weiter Richtung Piazza Navona. Die erste Etappe ist das Pantheon. Es wurde von Kaiser Hadrian im Jahr 125 n.Chr. errichtet und war zunächst ein Tempel zur Verehrung aller Götter. Heute befinden sich hier die Grabmale der italienischen Könige. Das perfekte Halbrund der Kuppel – es handelt sich um die breiteste, jemals aus Beton erbaute Kuppel – ist wirklich überwältigend. Das Licht fällt durch ein oculus ein, eine im Durchmesser 9 Meter große runde Öffnung in der Mitte der Kuppel.

 

Es ist nicht mehr weit zu zwei Kirchen, die man gesehen haben muss. In beiden sind Werke von Caravaggio zu bestaunen. In der Kirche San Luigi dei Francesi befindet sich das Bild “Conversione di San Matteo”, wo der Maler auf erstaunlich moderne Art und Weise mit den Effekten des Lichts arbeitet. In der Kirche Sant’Agostino hingegen befindet sich die “Madonna di Loreto”, ein Werk, das auch unter dem Namen “Madonna dei Pellegrini” bekannt ist.

 

Unser Spaziergang endet in der Piazza Navona, einem der Symbole der Stadt: der Platz entstand auf den Resten einer römischen Arena, deren antike Anlage noch heute erkennbar ist. In der Mitte des Platzes eine Ruhepause an der Fontana dei Fiumi, dem berühmten Vierströmebrunnen des Gian Lorenzo Bernini.

Am östlichen Rand der Servianischen Mauern erhebt sich San Giovanni in Laterano, die Kathedrale von Rom, die auch “Mutter aller  Kirchen” genannt wird.


Wenn Sie die Via di San Giovanni in  Laterano entlanggehen, erreichen Sie  die Basilika von San Clemente, deren spätbarockes  Äußeres kaum etwas von den  mittelalterlichen Kunstschätzen in  ihrem Inneren ahnen lässt: Ziborium und Fußbodenmosaik der Kosmaten, die prachtvolle Schola Cantorum und das Mosaik römischen Stils mit der Darstellung des „Triumph des Kreuzes“; Masolino da Panicale hat uns in den Fresken, die die Kapelle der Heiligen Katharina schmücken, ein Zeugnis seines Genies hinterlassen. Von besonderem Interesse ist die Unterkirche mit den Fresken, von denen eines (die Legende von Sisinnius) das älteste Beispiel einer Äußerung in der italienischen Vulgärsprache enthält .

 

Wenn Sie  am Kolosseum vorbei die Richtung zur Piazza Esquilino einschlagen,  können Sie den Portikus der  Basilika San Pietro in Vincoli bewundern;  die Kirche ist vor allem wegen  der Statue des “Mose” von  Michelangelo bekannt, die im rechten Seitenschiff aufgestellt ist. Diese Statue voll gehaltener Kraft war ursprünglich für das nie vollendete Mausoleum von Julius II. bestimmt.

Tolle Kunstdenkmäler in der Kirche Santa Maria Maggiore

Nur wenige  Schritte davon entfernt liegt Santa Maria Maggiore, die am besten erhaltene  Patriarchalbasilika, die in ihrem  Inneren hervorragende Kunstdenkmäler bewahrt. Obwohl die Fassade im achtzehnten Jahrhundert wunderbar überarbeitet wurde, bietet das Innere die interessantesten Kunstschätze, wie etwa die prachtvollen Mosaikarbeiten: die 36 Felder des Mittelschiffs und die Mosaiken des Triumphbogens, welche die Geburt Christi und seine Kindheit darstellen. stammen aus der Zeit Sixtus III.,  während das Mosaik in der Apsis ein Werk aus dem dreizehnten Jahrhundert von Jacopo Turriti ist und die Marienkrönung zeigt. Maria zur Seite erkennt man den Kardinal Giacomo Colonna und Nikolaus IV. umgeben von zwei Scharen von Engeln und Heiligen.  Außer den prunkvollen Mosaiken gibt es interessante Fresken (Propheten), die Sixtinische Kapelle mit einem reichen antiken Marmordekor sowie die prachtvolle Paulinische Kapelle.

 

Unser Weg führt uns auf die andere  Seite des Tibers zur Basilika Santa  Cecilia in Trastevere. Die Kirche liegt  mitten im Herzen eines der eindrucksvollsten  Viertel von Rom.  Besonders wertvoll sind in dieser Kirche die Kunstwerke im Presbyterium mit dem berühmten Ziborium, das mittelalterliche Mosaik in der Apsis und die Marmorstatue der Heiligen Cecilia; diese zeigt den Körper der Heiligen so wie er bei der Exhumierung im Jahre 1599 gefunden wurde.  Eine wahre künstlerische  Sehenswürdigkeit ist das Jüngste Gericht  von Pietro Cavallini im Schwesternchor, das ein kostbares  Zeugnis der Freskomalerei vor Giotto in  der Hauptstadt darstellt.

 

Wenn Sie auf unserer Route der  Tiberpromenade Richtung Norden folgen,  erreichen Sie Piazza San Pietro,  den Petersplatz, ein Meisterwerk  Berninis und Vorkammer des bedeutendsten architektonischen Gebäudekomplex der katholischen Welt.

 

Der kleine Vatikanstaat nimmt  jedes Jahr Millionen von Besuchern und Pilgern auf, die von den einmaligen Kunstwerken, aber vor allem von der tiefgreifenden symbolischen Bedeutung dieses einmaligen Ortes des Glaubens angezogen werden.

Eine Ferienwohnung oder ein Zimmer in Rom ist wohl meist nur dazu da, um die Nacht darin zu verbringen. Denn tagsüber gibt es so viel zu entdecken, dass man wohl kaum dort verweilen will. Zum Beispiel die Paläste des institutionellen Roms. Das Touristenbüro von Rom hast einen tollen Rundgang zusammengestellt, den wir nachstehend veröffentlichen.

 

Unser Rundgang beginnt beim Palazzo del Quirinale . dem Quirinalspalast, der zuerst Sommerresidenz der Päpste, dann Sitz der italienischen Könige und seit 1946 Sitz des italienischen Staatspräsidenten ist.

 

Vom Quirinalspalast zum Trevi-Brunnen ist es nicht weit. Der wunderschöne Brunnen wurde durch den Film La Dolce Vita zu einem festen Begriff in der kollektiven Vorstellung. Die monumentale Brunnenanlage war der Endpunkt für den Aquädukt der Aqua Virgo, den der Konsul Agrippa im Jahr 19 v.Chr. hatte erbauen lassen. Der Brunnen wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgestaltet.

 

Ein kleiner Spaziergang führt Sie zur Piazza Venezia. Hier können Sie vor dem Vittoriano fotografieren lassen, dem Denkmal für Viktor Emanuel II., das die Römer mit viel Ironie die „Schreibmaschine“ oder auch die „Hochzeitstorte“ nennen.

 

Mit etwas Fantasie können Sie auch vor Ihrem inneren Auge die schwarz-weißen Bilder vorbeiziehen lassen, die so oft im Fernsehen gezeigt werden, in denen eine unglaublich große Menschenmenge vor dem Palazzo Venezia Mussolini anhört, der seine Reden vom Balkon des Palastes hält …

 

Gleich neben dem Vittoriano liegt das Kapitol , der Hügel, der das politische und religiöse Zentrum des alten Roms war. Im Mittelalter wurde das Kapitol zum Sinnbild der Unabhängigkeit des römischen Volkes gegenüber der Macht der Kirche.

 

Schauen Sie sich unbedingt das Original des Reiterstandbilds von Mark Aurel im Inneren der prachtvollen Kapitolinischen Museen an. vergessen Sie aber auch nicht, eine kleine Rast einzuschalten.

 

Bei einer Tasse guten Kaffees können Sie von der Terrasse Caffarelli der Kapitolinischen Museen eine atemberaubende Aussicht auf Rom genießen.

 

Gehen Sie jetzt zurück zur Via del Corso bis zur Piazza Colonna. Hier befindet sich Palazzo Chigi, das seit 1961 Amtssitz des italienischen Ministerpräsidenten ist.
Den Mittelpunkt von Piazza Colonna bildet die riesige Mark-Aurel-Säule: im spiralförmig angebrachten Reliefband  werden wie in einem Film aus Stein die Ereignisse um den römischen Kaiser in den Markomannenkriegen geschildert.

 

Wenn Sie Via del Corso überqueren stehen Sie vor der Galleria “Alberto Sordi” mit den vielen Geschäften, wo Sie etwas Zeit beim Shopping verbringen können.

 

Gleich neben  Piazza Colonna liegt Piazza Montecitorio, wo der gleichnamigen Palazzo steht, der seit 1871 Sitz der Abgeordnetenkammer des italienischen Parlaments ist.

 

Von hier aus lohnt es sich, eine kleine Pause für ein Aperitif in einem der Lokale der angrenzenden Piazza di Pietra zu machen. Piazza di Pietra mit Resten des Tempels von Hadrian ist ein zwischen hohen Häusern verstecktes kleines zeitloses architektonisches Juwel.

 

Wenn Sie durch die engen Gassen in Richtung Piazza Navona gehen, erreichen Sie Palazzo Madama, Sitz des italienischen Senats . Der Palast war die römische Residenz des Florentiner Geschlechts der Medici: der heutige Name des Palastes leitet sich von der berühmten „Madama“ Margherita d'Austria ab, der Witwe des Herzogs  Alessandro de' Medici, der Papst Clemes VII. den Palast zur Nutznießung überlassen hatte.

Trastevere locali di S M in Trastevere 9 f F QOb Ferienwohnung, Pension oder Zimmer: In Rom gibt es so viel zu  viel zu entdecken, dass man wohl kaum dort verweilen will.  Das Touristenbüro von Rom hat ein paar Informationen über die Piazza di Santa Maria in Trastevere zusammengestellt. Ein Platz, der einen Besuch wert ist.

 

Ein Platz mit „zwei Seelen“: tagsüber einem ruhigen Dorfplatz ähnlich mit einem Brunnen aus dem XV. Jahrhundert, der Bramante zugeschrieben wird, dem Palazzo San Callisto aus dem siebzehnten Jahrhundert und der prächtigen Basilika Santa Maria in Trastevere im Hintergrund. Am Abend verwandelt sich der Platz in den  Mittelpunkt der römischen Movida, wo die umliegenden Lokale ihre Tische im Freien aufstellen, und mit der festlichen Menschenmenge, die sich allabendlich pünktlich auf den Stufen des Brunnens einfindet.

 


Auf diesem Platz, der zweifelsohne das Herz des Viertels ist, finden oft verschiedene Marktveranstaltungen und musikalische sowie kulturelle Initiativen statt.

 

popolo“Il Babbuino”, Via Ripetta und Via del Corso: die drei Hauptstraßen des historischen Stadtkern Roms, fließen am Piazza del Popolo zusammen. Wer einen Urlaub in einer Ferienwohnung oder einem Zimmer in Rom gebucht hat, sollte diesen Platz unbedingt besuchen. Nachstehende Beschreibung kommt vom Touristenbüro von Rom.

Wahrzeichen des päpstlichen Mezenatentums in der Renaissance, antiker Sitz von Spielen, Jahrmärkten, Volksfesten, Hinrichtungen: Der Platz sicher einer der berühmtesten in der Stadt der Stadt. “Felici faustoque ingressui MDCLV” (“Für einen glücklichen und freudigen Einzug“). Diese Inschrift wurde von dem berühmten Bernini am Stadttor Porta del Popolo (dem antiken Tor Porta Flaminia) anlässlich des Einzugs von Christine von Schweden in Rom angebracht.

Heute nimmt Piazza del Popolo jedes Jahr Millionen Touristen auf, die hierher kommen, um die historischen und kulturellen Highlights des Platzes zu bewundern. Die beiden Zwillingskirchen Santa Maria di Montesanto und Santa Maria dei Miracoli, der Obelisk Flaminio (der älteste und zweitgrößte Obelisk in Rom), und die zwei Brunnen von Valadier tragen zur faszinierenden Atmosphäre des Platzes bei.

Des weiteren steht hier die Kirche Santa Maria del Popolo, die an der Stelle errichtet wurde, wo Kaiser Nero begraben worden sein und sein Geist noch heute spuken soll. Die verschiedenen Gebäude, die zu einem festen Bestandteil des Platzes geworden sind und in der Vergangenheit von bedeutenden römischen Künstlerpersönlichkeiten frequentiert wurden - wie etwa dem Mundartdichter Trilussa, dem Maler Guttuso und dem Schriftsteller Pasolini.

All das trägt dazu bei, die Piazza del Popolo zum kulturellen Wahrzeichen der “romanità”, der römischen Welt zu machen.

trastevereTrastevere ist einen Besuch wert. Das mittelalterliche Stadtviertel hat enge, romatische Gassen und zahlreiche Bars und Restaurants. Wer einen Urlaub in einer Ferienwohnung oder einem Zimmer in Rom gebucht hat, sollte diesen Stadtteile besuchen. Für nachstehende Beschreibung danken wir dem Touristenbüro von Rom.

Trastevere war Heimat des Dichters Belli, Inspiration für Trilussa und ist seit jeher das Herz der Stadt Rom.

 

Mit seinen Pflastersteinen, den Plätzen und dem Brunnen war das Viertel Heimat der typischen Stadtviertelbewohner, die hier in der Antike ein volkstümliches Leben führten. Sie unterschieden sich mit ihrem Stolz und ihrer Natürlichkeit von den Adeligen, und waren außerdem noch für die Schönheit ihrer Frauen berühmt. Heute gehört Trastevere zu den schönsten und charakteristischsten Stadtvierteln, Mittelpunkt des Nachtlebens und der Gastronomie, die Plätze (piazza Trilussa, piazza Santa Maria in Trastevere, piazza S. Cosimato…) sind wahre Freilichttheater, Kirchen und historische Gässchen erwarten uns: Trastevere ist antikes und zeitgenössisches Sinnbild des wahren Römertums.

 

Am Abend ist ein Spaziergang durch das Stadtviertel Testaccio eine attraktive Abwechselung. Das volkstümliche Viertel liegt zwischen der Via Marmorata, den Aurelianischen Stadtmauern und dem Tiber. Hier herrscht eine wirklich originelle Stimmung: das Viertel ist übervoll bestückt mit Lokalen und Unterhaltung, alle sind attraktiv und man hat wirklich die Qual der Wahl, in welchem Szenelokal man den Rummel der Nächte in den Straßen um den Monte Testaccio verbringen möchte.